Unternehmen starten Versuch zur Vorbeugung von Burnout

Fünfzig Unternehmen starten in diesem Monat mit einem Versuchsprojekt zur Vorsorge gegen das Burnout-Syndrom in ihrem Unternehmen.

Es handelt sich um Unternehmen aus dem Gesundheitswesen, große Technologiekonzerne, aber auch um kleinere KMU. Die Firmen wurden nach einer Ausschreibung letzten Sommer ausgewählt. Die Unternehmen sollten selbst Vorschläge zum präventiven Vorgehen gegen Burnout einreichen.

Eine der Firmen ist ein Gepäckabfertigungsunternehmen am Flughafen. Belgiens Arbeitsminister Kris Peeters betonte in diesem Zusammenhang: “Hier herrscht jede Menge Aggression, sobald die Schalterangestellten mit diesen Leuten konfrontiert werden. Man hat deshalb ein Projekt eingereicht, um mit der Aggression, der man jeden Tag ausgesetzt ist, zurecht zu kommen und gut miteinander umzugehen.“ Die Aggression habe zahlreiche negative Folgen, unter anderem ein Burnout der Schalterangestellten, so Peeters auch noch.

Die Unternehmen erhalten je 8.000 Euro zur Durchführung ihrer Projekte. Nach einem Jahr soll gemeinsam mit Fachleuten und Sozialpartnern beraten werden, welche Initiativen tatsächlich vor Burnout schützen können. Die Projekte können danach in größerem Rahmen umgesetzt werden.