Flämische Jobstimulanz gegen Arbeitskräftemangel

Um die vielen offenen Stellen am Arbeitsmarkt ausgefüllt zu bekommen, sollten Arbeitnehmer mit einem niedrigen Einkommen 100 Euro netto zusätzlich verdienen. Das hat Voka, der flämische Arbeitgeberverband, auf seinem Neujahrsempfang vorgeschlagen.

Eine solche Jobstimulanz werde, gemeinsam mit einem degressiv gestalteten Arbeitslosengeld, das heißt, dass die Leistung für Menschen ohne Job mit der Bezugsdauer sinkt, mehr Menschen in den Arbeitsmarkt führen.

Hans Maertens von Voka sagte im VRT-Radio hierzu: „Dadurch wird es für diese Leute ein Stück weit interessanter, arbeiten zu gehen. Es kann dann für die Mobilität und für die Kinderbetreuung bezahlt werden. Diese schlecht ausgebildeten Personen müssen wir in unsere Unternehmen holen, um gegen den Arbeitskräftemangel vorzugehen. Ein Mittel hierfür ist die flämische Jobstimulanz.“

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