Flanderns Landesregierung macht 9 Mio. € für den UN-Klimafonds frei

Die flämische Landesregierung lässt 9 Mio. € in den UN-Klimafonds fließen, wie Ministerpräsident Geert Bourgeois (N-VA - Foto) mitteilte. Damit kommt das belgische Bundesland Flandern auch seinen Versprechungen nach, insgesamt 58 Mio. € für den Klimaschutz freizumachen. Das Geld fließt konkret an den Green Climate Fund der Vereinten Nationen.

Dieser UN-Klimafonds hat zum Ziel, die Arbeit von Entwicklungsländern zum Klimaschutz und gegen den Klimawandel zu unterstützen, der vor allem ärmere Ländern direkt betrifft. Darunter sind Mikrostaaten auf kleinen Inseln und afrikanische Länder, für die es schwierig ist, schon den eigenen Ausstoß von Treibhausgasen einzuschränken.

Mit diesen zusätzlichen Mitteln für den Green Climate Fund der Vereinten Nationen will Flandern Projekte zu den Themen Klimawandel und Migration, bzw. Anpassung an neue klimatechnische Herausforderungen unterstützen. „Der Fonds widmet den Bedürfnissen von gegenüber dem Klimawandel sehr verletzlichen Gesellschaften mehr Aufmerksamkeit.“, sagte Ministerpräsident Bourgeois dazu.

Insgesamt hat Flandern damit 58 Mio. € für alle möglichen internationalen Initiativen freigemacht, die sich mit den Folgen des Klimawandels befassen. Mit diesen jetzt freigemachten 9 Mio. € für den Green Climate Fund der Vereinten Nationen erfüllt die flämische Landesregierung ihre dahingehenden Versprechungen aus der jüngsten Zeit.