VRT-NU bleibt für Niederländisch-Unterrichte außerhalb der EU zugänglich

Die Online-TV-Plattform VRT-NU unseres Hauses, dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk des belgischen Bundeslandes Flandern, VRT, ist eigentlich nur für Zuschauer aus der Europäischen Union zugänglich, doch zahlreiche Schüler, Studenten, Dozenten und Lehrer der niederländischen Sprache, die außerhalb der EU leben, haben weiter Zugriff auf diese Fernsehsendungen, wie aus unserem Hause verlautet.

Jonas Boets, einer der Verantwortlichen für VRT-NU, sagte dazu: „Alle Studierenden und Lehrpersonale können einen Zugriff auf das Online-Portal beantragen, das ganz einfach über die E-Mail-Adresse vrtnu€vrt.be erfolgt. Es genügt, zu belegen, dass man die niederländische Sprache erlernt, bzw. das man diese Sprache unterrichtet. Danach wird ihnen ein Code zugeschickt, der ihnen Zugriff auf alle Programme gewährt, zu denen die VRT die Rechte besitzt.“

Die VRT hatte den Zugriff auf VRT-NU aus rechtlichen Gründen auf die Länder der Europäischen Union beschränkt, doch dies stieß auf Kritik von Usern, die nicht in der EU leben und arbeiten, bzw. studieren oder lehren. Flanderns Landeskulturminister Sven Gatz (Open VLD) hatte die Mitglieder des Medienausschusses im Landesparlament davon unterrichtet, dass ein solcher Zugriff in Zukunft auf individueller Basis erfolgen kann.

Wilfried Vandaele, flämischer Landtagsabgeordneter der nationaldemokratischen N-VA, hatte sich für diese Möglichkeit als erster eingesetzt: „Für 14.000 Studierende und für 6.000 Niederländisch-Dozenten bieten die VRT-Fernsehprogramme eine wichtige Hilfe für die Unterrichte.“ Vandaele forderte dazu auf, dass VRT-NU zugänglich für das Bildungswesen aller Länder und Regionen, die zur Niederländischen Sprachunion gehören (Flandern, die Niederlande und Surinam) bleiben bzw. werden.