Laurie Dieffembacq

Trends und Tendences proklamieren die Manager des Jahres 2018

Johan Thijs (Foto oben), Chef der Großbank KBC, ist vom Businessmagazin Trends zum flämischen Manager des Jahres ausgerufen worden. Im frankophonen Landesteil Belgiens wählte die Wirtschaftszeitschrift Tendences Jean-Jacques Cloquet (Foto unten), den Geschäftsführer des Tier- und Erlebnisparks Pairi Daiza, zum Manager des Jahres der 2018. Die beiden Magazine verliehen bereits zum 34. Mal diesen hierzulande prestigeträchtigen Titel.

Trends und Tendences suchen die Manager des Jahres danach aus, wie es diese schaffen, ihren Regionen einen wertvollen wirtschaftlichen Mehrwert zu verschaffen und ob die mit den Entwicklungen, die sie anstoßen, vielleicht sogar eine Vorbildfunktion einnehmen. 

Johan Thijs

Johan Thijs (53), Flanderns Manager des Jahres 2018, steht seit sechs Jahren an der Spitze der KBC. Die Bank- und Versicherungsgruppe beschäftigt 42.000 Menschen, vor allem in Belgien und in Osteuropa. Unter der Leitung von Johan Thijs hat sich die KBC zu einer der rentabelsten Banken Europas entwickelt. Und, die KBC gilt als Vorreiter der Digitalisierung des Bankenwesens, auch im Verbraucherbereich.

Thijs übernahm die Allfinanz-Gruppe im Jahr 2012, also nur wenige Jahre nach der internationalen Banken- und Finanzkrise. Johan Thijs bedankte sich bei allen KBC-Beschäftigten, denn ohne sie hätte er es nicht geschafft, die Gruppe dahin zu bringen, wo sie heute steht: „Wir gehen von der Stärke unserer Mitarbeiter aus.“

Jean-Jacques Cloquet

Jean-Jacques Cloquet (58) ist für den wachsenden Erfolg des Flughafens Charleroi seit 2010 verantwortlich und wurde deshalb Manager des Jahres in Wallonien, auch wenn er mittlerweile den Brussels South-Charleroi Airport verlassen hat, um CEO des Tier- und Erlebnisparks Pairi Daiza zu werden.

Im vergangenen Jahr wurde an diesem Regional- und Charterflughafen die Schwelle von acht Millionen Flugreisenden überschritten, trotz umfassender Streiks bei Ryanair, einem der Hauptkunden des Standorts. Cloquet übernahm den Flughafen 2010, als dort jährlich noch rund zwei Millionen Passagiere abgefertigt wurden. Auch er bedankte sich bei seinen Mitarbeitern, „denn ich habe das nicht alleine getan.“