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Fast zwei Prozent des flämischen Fahrzeugparks sind Elektroautos

Die Zahl der rein elektrisch angetriebenen Autos im belgischen Bundesland Flandern ist im Dezember 2018 auf einen Anteil von 1,9 % des gesamten Fahrzeugparks angestiegen. Dies ist aus Zahlen ersichtlich, die Flanderns neue Energieministerin Lydia Peeters (Open VLD) jetzt veröffentlichte. 

Nach diesen Statistiken bewegte sich dieser Wert im Zeitraum zwischen Januar 2017 und August 2018 um mehr oder weniger 0,6 % des flämischen Fahrzeugbestandes. Doch seit September 2018 steigen die Anmeldungszahlen von rein elektrisch betriebenen Autos in Flandern signifikant.

Flandern hat sich in Zusammenhang mit den Klima- und Umweltzielen vorgenommen, dass der Bestand an E-Autos bis 2020 7,5 % des gesamten Fuhrparks betragen soll. Woher dieser plötzliche Anstieg bei den Elektroautos kommt, können sich weder die Landesregierung, noch die Mobilitätsverbände und auch nicht der Dachverband der Leasingunternehmen, Renta, erklären.

Flanderns neue Energieministerin Peeters von den flämischen Liberalen Open VLD ist jedenfalls zufrieden: „Das Angebot der Autokonstrukteure wird noch wachsen, doch die Trendwende zu elektrischen Fahrzeugen setzt sich immer mehr durch.“

„Bis 2020 wollen wir die Marke von 5.000 öffentlichen Ladestationen überschreiten.“, so Peeters. In diesem Zusammenhang hat sich in Flandern übrigens ein neues Schimpfwort ergeben: „laadpaalklever“. Das bedeutet so viel wie „Ladestationkleber“ bedeutet. Dieses Schimpfwort wird Zeitgenossen an den Kopf geworfen, die mit ihrem Elektroauto zu lange an der öffentliche Stromtanke stehen…

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