Im Meerdaalwoud bei Leuven wurden während Treibjagd 15 Wildschweine geschossen

Am Freitag wurde im Meerdaalwoud, einem weitläufigen Waldgelände in der Nachbarschaft der Universitätsstadt Leuven (dt.: Löwen), eine große Treibjagd auf Wildschweine organisiert. Die Tiere haben sich in den vergangenen Jahren rasant vermehrt und richten große Schäden an. Deshalb wurde eine Jagd organisiert.

Im Meerdaalwoud werden mittlerweile mehr als 100 Wildschweine gezählt. Der Bestand ist in den vergangenen Jahren enorm gestiegen. Vor zehn Jahren gab es in dem Wald noch überhaupt kein Wildschwein. Danach wanderten die Tiere aus der benachbarten Wallonie ein.

"Eine Wildschweinfamilie kann sich innerhalb eines Jahr verdoppeln", sagt Bart Meuleman vom flämischen Umweltamt. "Während der trockenen Sommer und milden Winter der letzten Jahr starben fast keine Tiere, und die Wildschweine haben kaum natürliche Feinde. Deshalb müssen wir eingreifen. Wildschweine sind Teil des Waldökosystems, sie tun viel Gutes. Sie sind eine große Hilfe bei der Verbreitung und Keimung von Buchen- und Eichensamen. Aber jetzt sind es zu viele und sie richten in der Nachbarschaft Schaden an.“

Während der heutigen Treibjagd wurden etwa 15 Tiere geschossen. "Die Tiere werden von einem Tierarzt untersucht, und wenn sie in Ordnung sind, können sie zum Verzehr verkauft werden. Der Jäger, der das Tier geschossen hat, hat als erster die Möglichkeit, es zu kaufen.“

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