Auch König Philippe besuchte Ostbelgien

König Philippe hat am gestrigen Freitag Eupen, der Hauptstadt der Deutschsprachigen Gemeinschaft, einen Besuch abgestattet. Dort feierten die Ostbelgier "100 Jahre Ostbelgien". Vor 100 Jahren, nach dem Ersten Weltkrieg, fielen Eupen und Malmedy an Belgien.

Im Parlament der Deutschsprachigen Gemeinschaft in Eupen wurde an den Beginn der Pariser Friedensverhandlungen am 18. Januar 1919 erinnert. Die Verhandlungen endeten mit dem Versailler Vertrag, der im Juni 1919 unterzeichnet wurde und in dem die deutschen Kreise Eupen und Malmedy sowie Neutral-Moresnet, das heutige Kelmis, dem Königreich Belgien zugesprochen wurden.

Ein Jahrhundert später gehört Ostbelgien zur bestgeschützten Minderheit der Welt, sagte Ministerpräsident Oliver Paasch.

Die Deutschsprachige Gemeinschaft fühlt sich absolut belgisch und sieht sich als Vorbild und Brückenbauer. Sie blickt optimistisch in die Zukunft. “Wer hätte das vor hundert Jahren gedacht?“

Auch König Philippe, der Ostbelgien besonders mag, kam zum Parlament und nahm an der musikalischen und historischen Feier teil. Außerdem nahm er sich die Zeit, auch die Einwohner der Stadt zu begrüßen.

König Philippe (mitte) und Ministerpräsident von Ostbelgien, Oliver Paasch (links)
AFP

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