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Vorlesesoftware für Studenten mit Leseschwierigkeiten

Studenten mit ernsthaften Lese-Einschränkungen bekommen schon bald Hilfe von einer Vorlesesoftware. Das hat ihnen die flämische Unterrichtsministerin Hilde Crevits versprochen.

Für Universitätsstudenten mit zum Beispiel Dyslexie oder Dyspraxie bringt die Vorlesesoftware eine große Erleichterung beim Lernen. Sie können mit ihrer Hilfe schneller lernen. Seit dem letzten Schuljahr dürfen bereits Schüler in der Grundschule und in den weiterführenden Schulen die Vorlesesoftware kostenlos benutzen. Jetzt wird diese Möglichkeit auch auf Studenten ausgeweitet.

Ministerin Crevits betonte im VRT-Radio: “Wenn Sie eine Vorlesesoftware benutzen, werden Ihre Kurse vorgelesen. Der Schüler kann auch selbst die Geschwindigkeit des Lesens bestimmen. Sie lernen den Stoff bereits beim Zuhören des Kurses.“

„Wir haben festgestellt, dass die Software sehr gut für junge Leute mit Leseschwierigkeiten ist. Die Hilfe erhöht ihre Motivation und sie können selbständig arbeiten und brauchen keine  andere Person bitten, ihnen vorzulesen. Das ist auch sehr gut für das Selbstvertrauen.“

Im Prinzip verwandelt die Software digitale Schulbücher in Hörbücher. Letztes Jahr machten rund 17.000 Personen Gebrauch von einer solchen Software. Inzwischen sind es bereits über 20.000 Nutzer. “Jetzt wollen wir auch die jungen Leute in den Hochschulen so schnell wie möglich  mit korrekten digitalen Mitteln ausstatten“, fügte Crevits noch hinzu.

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