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Fall Mawda: Kommunikation unter Polizeidiensten war suboptimal

Das Aufsichtsgremium der Polizei, das Komitee P, hat Bedenken bei der Art und Weise, wie die Polizei im Fall der zweijährigen Mawda  aufgetreten sei. Das Kind wurde im Mai bei einer Verfolgung durch eine Polizeikugel getötet.  

Das Komitee P weist in seinem Abschlussbericht darauf hin, dass vom Schießen auf Reifen während einer Verfolgung stark abgeraten wird. Außerdem habe es laut Komitee P auch Probleme mit der Kommunikation zwischen den verschiedenen Polizeidiensten gegeben, die das Fahrzeug mit den Migranten verfolgten. Das Team aus dem Hennegau, das die tödlichen Schüsse abfeuerte, wusste möglicherweise nicht, dass Kinder im Fahrzeug waren. Das Team aus Namur, wo die Verfolgung begann, hatte das sehr wohl gewusst. Doch dazu, wer die Verantwortung trägt, äußerte sich das Komitee nicht.

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