Es schneit wieder in Belgien - Verkehrschaos bleibt weitgehend aus

Seit den frühen Morgenstunden schneit es im ganzen Land. Dieser neuerliche Wintereinbruch begann zuerst in West- und Ostflandern, um danach über Flämisch-Brabant, Hennegau, Brüssel und Antwerpen Richtung Osten zu ziehen. Ein Verkehrschaos blieb weitgehend aus, doch auf einigen Autobahnen und Schnellstraßen kam der Verkehr zur Stoßzeit am Mittwochmorgen nur schwer voran.

Davon waren in Flandern in erster Linie die E403, die E17 und die A19 betroffen. In einigen Regionen Westflanderns hatten die Busse der regionalen flämischen Verkehrsgesellschaft De Lijn arge Probleme, vor allem in und um Kortrijk, Brügge und Iper, rund um Gent in Ostflandern und in den „Flämischen Ardennen“. Hier verläuft auch der Verkehr über die Schnell- und Landstraßen etwas langsamer als sonst.

VRT-Verkehrsredakteur Hajo Beeckman stellte fest, dass nicht viele Pendler mit dem eigenen Auto zur Arbeit gefahren sind, doch auch die morgendlichen Pendlerzüge waren nicht wirklich voll besetzt, auch wenn die Bahn weitgehend pünktlich fuhr. Nicht wenige Arbeitgeber und Arbeitnehmer haben angesichts der Wetterwarnungen im Vorfeld wohl auf „home office“ gesetzt und von zu Hause arbeiten lassen oder gearbeitet.

Gegen 10 Uhr am Mittwochmorgen sind in Westflandern bereits rund 10 cm Schnee gemessen worden und es schneit noch weiter. Die Streu- und Räumdienste waren auch dieses Mal wieder gut vorbereitet. Die regionalen Verkehrsbehörden raten trotzdem zu vorsichtigem Fahren. Der belgische Fußballverband KBVB meldete am Morgen, dass alle Trainingseinheiten der Jugendmannschaften an diesem Mittwochnachmittag abgesagt werden. Viele dieser Mannschaften trainieren draußen, doch die Fußballfelder sind wohl unbespielbar… 

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