Königin Mathilde besucht im Auftrag der Vereinten Nationen Mozambik

Belgiens Königin Mathilde hat sich am Sonntag zu einem Besuch in Mozambik aufgemacht. Dort wird die in ihrer Funktion als Patin der Abteilung Nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen Projekte, Initiativen und Einrichtungen besuchen, die in diesem Sinne einen realen Einfluss auf das tägliche Leben der Menschen vor Ort haben.

Laut einer Mitteilung des Palastes von Sonntag wird die belgische Monarchin in diesem Zusammenhang unter anderem lokale Gemeinschaften aufsuchen, deren Lebensweise auf konkrete Weise Einfluss auf die Nachhaltigkeit hat.

Königin Mathilde legt dabei besonders ihr Augenmerk auf Projekte, die laut Palast „wirtschaftliches Empowerment“ von Frauen im Kampf gegen Gewalt an den Tag legen. Weitere Anliegen ihres Mozambik-Besuchs sind Projekte rund um das Thema Klimaschutz, um qualitativen Schulunterricht und um nachhaltige Gesundheit, auch im mentalen Bereich.

Mozambik ist ein besonders armes Land, in dem rund die Hälfte der Bevölkerung unter der Armutsgrenze lebt. Hinzu kommt noch, dass etwa jede zweite Frau Opfer von Gewalt, auch sexueller Natur ist, auch innerhalb der eigenen Familie, wie die regierungsunabhängige Nord-Süd-Organisation 11.11.11 dazu angibt.

Jüngsten Meldungen zufolge nimmt auch die Belästigung von Mädchen und jungen Frauen an Schulen und Hochschulen in Mozambik deutlich zu. Eines ihrer Ziele ist dabei die soziokulturelle Vereinigung Horizonte Asul, die gegen Gewalt gegen Mädchen und Frauen in den Außenbezirken der Hauptstadt Maputo kämpft.  

Im Rahmen ihres Mozambik-Besuches, der bis zum kommenden Donnerstag dauert, wird Königin Mathilde auch den dortigen Wirtschafts- und Finanzminister Adriano Afonso Maleiane und die Ministerin für Kinder und soziale Aktion, Cidália Chaúque Oliveira, treffen.