Hollywood-reifer Bankraub in Antwerpen: Fotos vom Tunnel veröffentlicht

Nach dem spektakulären Einbruch über zwei teilweise selbst gegrabene Tunnel in den Tresorraum einer BNP Paribas Fortis-Bank in der Belgiëlei in Antwerpen am vergangenen Wochenende wurden jetzt erste Fotos von den Tunneln freigegeben. Dass das Ganze nicht ungefährlich war, belegen Aussagen der flämischen Wasser- und Kanalbehörden nach denen die Gänge besonders eng waren und nach denen gefährliche Gase aus der Kanalisation gerade unter diesen Umständen auftreten können. 

Die Einbrecher hatten zuvor eine Parterrewohnung in der Nerviërstraat in Antwerpen gemietet.

Der Vermieter der Wohnung konnte sich an zwei sehr freundlich wirkende Männer erinnern, die nicht den Anschein machten, als würden sie Böses im Schilde führen.

Als die Polizei diese Wohnung am Wochenende fand und stürmte, fand sie lediglich einige sehr stark alkoholisierte Osteuropäer, die offensichtlich von nichts wussten.

Bisher fehlen den Ermittlern jegliche Hinweise auf die Täter, die nach wie vor völlig unbekannt sind. Die Spurensicherung ist nach wie vor im Einsatz, um alle möglichen Indizien zu sammeln.

Wie es um die Beute steht, ist ebenfalls unklar. Nicht bekannt ist z.B., wie hoch sie gewesen sein könnte, weil die Besitzer der 20 bis 30 aufgebrochenen Schließfächer angeben müssen, was sich darin befand.

Und nicht jeder der Betroffenen wird bereit sein, dies wirklich in voller Höhe anzugeben.