Nicolas Maeterlinck

Donnerstagsdemo fürs Klima in Belgien: Löwen besonders aktiv

An diesem Donnerstag finden vielerorts in Belgien, wie schon in den vergangenen Wochen, Demonstrationen für den Klimaschutz statt. Es wird wieder Schule geschwänzt und auf die Straße gegangen. An diesem Donnerstag steht vor allem Löwen im Mittelpunkt.

In den vergangenen Wochen stand Brüssel im Mittelpunkt. Heute ist es die flämische Studentenstadt Löwen. Dort werden 10.000 Menschen erwartet. Die Stadt unterstützt den Marsch. "Das Engagement der jungen Leute hält uns wach“, so der sozialdemokratische Bürgermeister Mohamed Ridouani (SP.A). Die Stadt will die Einwohner, Unternehmen und Organisationen dazu ermutigen, an den Aktionen für das Klima teilzunehmen, hatte der Bürgermeister am Mittwoch verkündet. "Wir arbeiten an einer politischen Vereinbarung, bei der wir die konkreten Pläne für das Klima für die nächsten sechs Jahre auflisten", fügte der Stadtbeirat für das Klima, David Dessers von den Grünen, hinzu.

Auch in anderen belgischen Städten gehen die Schüler und Jugendlichen wieder für den Klimaschutz auf die Straße. Anuna De Wever und Kyra Gantois, die treibenden Kräfte hinter den Märschen, laufen in Löwen mit. Dort rechnet die Polizei mit rund 10.000 Protestierenden. Die Demo beginnt gegen Mittag auf dem Ladeuze-Platz.

Und in Brüssel werden ebenfalls wieder zahlreiche Schüler und Studenten beim Klimamarsch erwartet. Sie ziehen wie schon die letzten vier Male vom Nord- zum Südbahnhof. Ferner finden Märsche in Antwerpen, Kortrijk und Hasselt statt. Auch in Wallonien werden Protestaktionen organisiert, unter anderem in Lüttich, Mons und Arlon.

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