Einbruch in Antwerpener Bankfiliale: Zweiter Verdächtiger festgenommen

Im Fall des spektakulären Einbruchs in eine Filiale von BNP Paribas Fortis am vergangenen Wochenende ist ein zweiter Verdächtiger in Antwerpen festgenommen worden. Es soll sich erneut um einen Mann mit georgischer Herkunft handeln. Auch der erste Verdächtige ist Belgier mit georgischen Wurzeln. Die Nachricht über die Festnahme ist der VRT aus verlässlicher Quelle bestätigt worden.

Unterdessen ist man an der Bankfiliale mit Reparaturen an der Kanalisation beschäftigt. Dort hatten die Täter zwei Tunnel gebaut, um von einem nahegelegenen Gebäude in den Keller mit den Schließfächern zu gelangen. Die Straße wurde am Donnerstagnachmittag kurzzeitig gesperrt, weil die Arbeiter ein verdächtiges Objekt gefunden hatten. Schon bald stellte sich heraus, dass es sich um einen Fehlalarm handelte. Das Objekt ist möglicherweise dennoch wichtig für die Untersuchung. Das Labor führt eine Spurenuntersuchung durch.

Am Montag war ein erster Verdächtiger verhaftet worden. Der 27-jährige Belgier georgischer Herkunft hatte sich durch eine Schleifscheibe, die im Tunnel an der Bank liegen geblieben war, verraten und konnte aufgespürt werden. Das Modell war ein so seltenes, dass man den Mann zurückverfolgen konnte.

An diesem Donnerstag ist ein zweiter Verdächtiger festgenommen worden. Es soll sich auch bei ihm um einen Antwerpener georgischer Herkunft handeln. Er soll über Fingerabdrücke, die in der Nerviërsstraat 40 gefunden wurden, identifiziert worden sein. Von der Nerviërsstraat aus hatten die Einbrecher den Tunnel zur Kanalisation gegraben, um den Einbruch zu verüben.