Britische Regierung kündigt Vertrag mit Reederei für die Strecke Ramsgate-Ostende

Die britische Regierung hat einen umstrittenen Vertrag mit einer Fährgesellschaft aufgekündigt. Der Vertrag hätte es ermöglicht, im Falle eines harten Brexit zusätzliche Schiffen zwischen Ramsgate und Ostende fahren zu lassen.

Die neu gegründete Fährgesellschaft Seaborne hätte eine Schiffsverbindung zwischen Ramsgate in England und Ostende anbieten sollen, sobald die Strecke Dover-Calais wegen der dann notwendigen Grenzkontrollen überlastet sein würde.

Der Vertrag mit einem Wert von fast 16 Millionen Euro war umstritten, weil das Unternehmen weder Erfahrung mit Schiffen noch mit Fährdiensten hatte.

Die britische Regierung sucht nun nach einem neuen Unternehmen, das zusätzliche Fährfahrten betreiben soll. Die Briten hoffen, auf diese Weise das Chaos, das nach einem ungeordneten Brexit zu befürchten steht, zu vermeiden. Normalerweise verlassen die Briten die Europäische Union am 29. März.

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