Nach Sommerdürre: Grundwasser ist vielerorts gestiegen, aber das reicht nicht aus

Der Grundwasserspiegel ist an vielen Orten in Flandern gestiegen. "Das sind gute Nachrichten", sagt Katrien Smet vom flämischen Umweltamt. "Vor allem in Ost- und Westflandern ist der Grundwasserspiegel höher als vor einem Monat. In Limburg und Flämisch-Brabant sind die Wasserstände noch immer niedrig und an einigen Stellen sogar sehr niedrig.“ Gerade in diesen Provinzen wäre es gut, wenn es weiterhin viel regnet.

Ob es uns nun gefällt oder nicht: Für die Natur und für unseren Wasservorrat wäre es gut, wenn es in der nächsten Zeit noch regelmäßig regnet. Obwohl der Grundwasserspiegel überall gestiegen ist, hat er an vielen Orten gerade erst den Jahresmittelwert erreicht. "Für diese Jahreszeit sind die Wasserstände noch niedrig, weil sie in den Wintermonaten normalerweise auf dem höchsten Punkt stehen", erklärt Katrien Smet.

In den kommenden 14 Tagen sieht es laut Wettervorhersage recht gut aus: Wie heute wird in nächster Zeit Regen vorhergesagt. "Es ist jedoch schwierig, langfristig genaue Vorhersagen zu treffen", so Katrien Smet weiter. Und so müssen wir abwarten, ob zu Beginn des Frühjahrs und Sommers überall wieder genügend Wasser im Boden vorhanden sein wird.

Puffer

Derzeit gibt es logischerweise nirgendwo Probleme, denn die „ruhende“ Natur, die Landwirtschaft und die Haushalte verbrauchen im Moment viel weniger Wasser als in den Frühjahrs- und Sommermonaten.

Doch bevor es wieder warm wird und für längere Zeit trocken zu werden droht, sollte der Grundwasserspiegel am besten überall noch ein wenig steigen, damit wir einen Puffer haben und nicht in Schwierigkeiten kommen, wenn es eine Weile nicht regnet und wir alle wieder mehr Wasser brauchen.