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"Hellhole" in Berlin

"Hellhole", der zweite Langfilm des belgischen Regisseurs Bas Devos, hatte am Freitagabend auf den Berliner Filmfestspielen Weltpremière.

„Hellhole", ist Bas Devos' zweiter Langfilm, der am Freitagabend bei den Berliner Filmfestspielen in der Sektion Panorama Première feierte.

"Hellhole", bezieht sich auf die Worte des amerikanischen Präsidenten Donald Trump, die er einst über die belgische Hauptstadt nach den Anschlägen in Brüssel von 2016 und den Hinweisen zu Terroristen, die in die belgische Hauptstadt führten, von sich gegeben hat. Der Film erzählt die Geschichte von „verlorenen Seelen“ in Brüssel im Jahr 2016.

Nach der positiven Aufnahme von Bas Devos' Langfilm in Berlin, erklärte er, dass es "Monate gedauert habe, bis der durchschnittliche Brüsseler den Mut hatte, mit erhobenen Kopfes durch die Straßen in Brüssel zu laufen.“ Er verriet, dass er während des Entstehungsprozesses des Films lange darüber nachgedacht habe, wie man die Stadt atmen lassen könne. Seine Figuren sind einsam und doch irgendwie miteinander verbunden. Sie leben in Brüssel, einer Stadt, die nach den Terror-Anschlägen vom März 2016 nicht mehr dieselbe ist. 

Die Filmgeschichte basiert auf Hausbesuchen eines gewissen Dr. Wannes, zu dessen Patienten auch der junge Marokkaner Mehdi gehört. Er erinnert ihn an seinen eigenen Sohn Joris, einen F16-Piloten auf einer Mission im Nahen Osten. Dann gibt es noch die Italienerin Alba, eine Dolmetscherin im Europäischen Parlament, die nach einem Ausweg aus ihrer Einsamkeit und Lethargie sucht, indem sie Drogen nimmt.

Die Hauptrollen spielen Willy Thomas, Alba Rohrwacher, Hamsa Belarbi und Lubna Azabal.

Bereits 2014 hatte der belgische Regisseur mit seinem ersten Film "Violet" an der Berlinale teilgenommen, der ebenfalls in der Vorschau gezeigt wurde und zwar in der Sektion Generation 14plus. Der Film war Teenagern gewidmet worden und gewann in dieser Kategorie den 1. Preis.

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