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Flamin Elise Mertens holt den Endsieg beim WTA –Tennisturnier in Doha: "Dafür spielt man Tennis"

Die 23-jährige Elise Mertens (WTA 21) aus der flämischen Uni-Stadt Leuven (Löwen) holte am Samstagabend mit ihrem Turniersieg in Doha (Katar) den größten Sieg ihrer noch jungen Karriere.  Mertens bezwang im Endspiel die topgesetzte Weltranglistendritte Simona Halep aus Rumänien, die in der Runde der letzten Vier noch Julia Görges ausgeschaltet hatte, mit 3:6, 6:4, 6:3. Halep war zur Zeit der Australian Open im Januar noch die Nummer 1 der Welt.

Die Belgierin Elise Mertens hat nach ihrem Halbfinal-Erfolg gegen die deutsche Wimbledonsiegerin Angelique Kerber das WTA-Tennisturnier in Doha gewonnen. Mertens benötigte für ihren Erfolg beim mit gut 900.000 Euro dotierten Turnier 2:06 Stunden.

Die 23-jährige Elise Mertens, die im ersten Satz nichts zu melden hatte, sich dann aber in den beiden Folgesätzen steigerte, sprach angesichts des Turnierverlaufs und wegen der Siege gegen namhafte Gegnerinnen vom vielleicht schönsten Erfolg ihrer bisherigen Laufbahn.

Ich habe einfach dran geglaubt, dass ich das Turnier gewinnen könnte

„Dafür spielt man Tennis, um die Top Ten zu besiegen, um solche Titel zu gewinnen", sagte Mertens nach ihrem Erfolg. „Ich bin sehr zufrieden mit der Art und Weise, wie ich diese Woche gespielt habe, mit dem Prozess. Zuerst habe ich nicht so gut gespielt, aber dann habe ich mich nach und nach verbessert. Die Tatsache, dass ich schon vor dem Endspiel zwei Spieler aus den Top Ten (Kiki Bertens und Angelique Kerber) besiegt habe, hat mir viel Zuversicht gegeben. Ich habe einfach dran geglaubt, dass ich das Turnier gewinnen könnte".

Es ist der fünfte Turniersieg für Mertens. Sie musste zweimal auf ihren Trainer, den Australier David Taylor, und den Physiotherapeuten der WTA zurückgreifen. „Er sagte mir, ich solle positiv bleiben, um im Spiel zu bleiben, dass ich es verdient hätte, nach dem Tennis, das ich diese Woche mitgebracht habe, im Finale zu stehen", sagt Mertens.

„Er sagte mir, ich solle aggressiv sein, nicht nachgeben, sie nicht spielen lassen. Das war der wichtigste Ratschlag. Beschleunige weiter, lass sie laufen, beende einige Punkte mit einer Salve“, so die Belgierin nach dem Spiel.

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