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Unterzeichnung der Brüsseler Erklärung für Klima- und Meeresschutz

Belgiens liberale Minister für Energie und Nordsee, Marie Christine Marghem (MR) und Philippe De Backer (Open VLD), veranstalten an diesem Dienstag im Egmont-Palast in Brüssel eine internationale Konferenz zum Thema Klimawandel und Meereserhaltung. Prinz Albert von Monaco, der sich mit seiner Monaco Foundation seit Jahren für den Meeresschutz einsetzt, ist ebenfalls anwesend.

Die internationale Konferenz über Klimawandel und Meeresschutz in Brüssel wurde offiziell von Premierminister Charles Michel eröffnet, aber seine Rede wurde an diesem Dienstagmorgen vier Mal von Klimademonstranten unterbrochen. Die vier sprangen hintereinander auf den Tisch und riefen, dass es "zu spät für Willenserklärungen" sei und dass die Teilnehmer "sofort den Ausnahmezustand für das Klima ausrufen müssten". Noch ist unklar, von welcher Organisation der Protest stammt.

Im Laufe des Tages werden in verschiedenen Panels wissenschaftliche Lösungen zur Bekämpfung der globalen Erwärmung und zum Schutz der Ozeane diskutiert.

Die CO2-Emissionen auf See müssen im Kampf gegen die globale Erwärmung drastisch reduziert werden, hieß es auf der internationalen Konferenz in Brüssel. Dort haben die Teilnehmer verschiedener Länder und Organisationen auch die "Brüsseler Erklärung" zum Klimawandel und zum Schutz der Meere unterzeichnet.

Die Unterzeichnung erfolgte in Anwesenheit von unter anderem Prinz Albert von Monaco.

Die Schifffahrt könne viel bewirken und habe bereits viel getan, sagte Nordseeminister Philippe De Backer. „Die Schifffahrt hat sehr große Auswirkungen auf das Klima. Drei Prozent des CO²-Ausstoßes kommt aus der Schifffahrt. Auch dort spielt Belgien eine führende Rolle. Belgien will dafür sorgen, dass der CO²-Ausstoß reduziert wird. Wir haben auf internationaler Ebene, das heißt die Internationale Seeschifffahrts-Organisation zu einem sehr starkem Engagement aufgefordert. Wir haben uns geeinigt, dass der CO²-Ausstoß in der Schifffahrt bis 2050 um 50 Prozent reduziert wird. Das ist eine starke Verpflichtung, in die investiert werden muss, um sie umzusetzen“, so De Backer.

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