Seehafen Gent wird Bahndrehscheibe zwischen der Türkei und Schweden

Der Hafen von Gent wird zu einer Drehscheibe für Güterzüge zwischen dem Südosten Europas und Skandinavien. Anfang März werden vier Bahnverbindungen in Betrieb genommen, die den Hafen mit Spanien, Süd-Frankreich, Italien und der Türkei verbinden. 

Diese neuen Bahnverbindungen für Güterzüge ermöglichen es Transportkunden im Antwerpener Hafen zum ersten Mal ihre Fracht sowohl per Bahn, als auch per Binnenschiff und per Hochseefrachter zu befördern.

Hinzu kommt noch, dass diese neuen Güterbahnverbindungen zusätzliche Arbeitsplätze zur Folge haben, z.B. bei der skandinavischen Reederei DFDS. Diese Reederei betreibt wöchentlich jetzt acht Schiffsverbindungen zwischen Gent und Göteborg. Das bedeutet, dass pro Woche mindestens 120 LKW-Fahrten am Standort Genter Hafen abgebaut werden können.

Nicht zuletzt wird die neue Bahnverbindung Skandinavien-Gent-Türkei die schnellste Verbindung zwischen diesen Ausgangspunkten.

Container aus der Türkei erreichen über die Adria den italienischen Hafen von Triest und werden dann per Zug nach Gent gebracht, wo sie weiter in Richtung Skandinavien verschifft werden. Eine in der Türkei per Container auf den Weg gebrachte Lieferung erreicht dann in nur sieben Tagen z.B. sein Ziel in Schweden.