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Brandgefahr durch Trockenheit: “Code Gelb” in Flanderns Naturgebieten

In den Naturschutzgebieten in den flämischen Provinzen Antwerpen und Limburg gilt seit einigen Tagen „Code Gelb“. Das bedeutet, dass dort eine erhöhte Wachsamkeit in Sachen Brandgefahr an den Tag gelegt werden muss. Das trockene spätwinterliche Wetter der vergangenen Tage sorgte für diese eher außergewöhnliche Maßnahme.

„Sehr außergewöhnlich ist das nicht im Februar, doch dieses frühe Frühlingswetter ist schon etwas Besonderes“, verlautete dazu bei der flämischen Landeagentur für Natur und Wald. Die Kriterien der Landesbehörde sind eindeutig: „Die Naturgebiete werden trockener, wodurch die Brandgefahr steigt. Bewirtschafter und Feuerwehr sind zusätzlich wachsam.

Das bedeutet konkret zum Beispiel, dass die Feuerwehren in der Provinz Antwerpen auf Brände in der Natur vorbereitet sind und dass der Feuerturm in Kalmthout in der Nähe der gleichnamigen Heidelandschaft bemannt ist.

Filip Hubin von der Agentur Natur und Wald erlebt nicht zum ersten Mal, dass „Code Gelb“ schon Ende Februar eingeleitet werden muss, wie er gegenüber VRT NWS andeutete: „Wir haben das schon Mal mitgemacht. Sogar im Winter bei Frost kann es vorkommen, dass wir auf ‚Gelb‘ gehen, weil nach längerer Trockenheit Brandgefahr droht.“

Jetzt liegt dieser Maßnahme auch zugrunde, dass neben der Trockenheit auch der Grundwasserspiegel noch sehr niedrig ist, was besonders in den sandigen Naturschutzgebieten in den Provinzen Antwerpen und Limburg der Fall ist.

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