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"Bürgerbeteiligungen in Europa müssen systematisch gestaltet werden"

Ab September wird ein ständiger Bürgerrat dazu beitragen, die politischen Linien in der Deutschsprachigen Gemeinschaft in Belgien festzulegen. Das Parlament und die Politiker dort geben einen Teil ihrer Macht an die Bürger ab. Die Deutschsprachige Gemeinschaft sieht sich bereits als ein Labor für den Rest Europas. Auf europäischer Ebene versucht man ebenfalls die Menschen über zahlreiche Bürgerdialoge vor Ort besser zu erreichen und an Entscheidungsfindungen zu beteiligen , auch wenn man diesbezüglich bei der EU wegen des besonderen Verfahrens der Entscheidungsfindung vor einer viel größeren Herausforderung steht.

Die Bürgerdialoge in Europa müssten deshalb systematisch gestaltet werden und einen Rücklauf der Ergebnisse bringen, sagt der Ostbelgier Karl-Heinz Lambertz, der Präsident des Europäischen Ausschusses der Regionen im Interview gegenüber Uta Neumann. Der AdR setzt sich aus lokal und regional gewählten Vertretern aller EU-Mitgliedsländer zusammen und achtet darauf, dass die Anliegen von regionalen und lokalen Behörden respektiert werden.

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