Belgien hat Ambitionen auf einen Sitz im UN-Menschenrechtsrat

Belgien kandidiert erneut für einen Sitz im UN-Menschenrechtsrat, wie Bundesaußenminister Didier Reynders (MR) ankündigte. Reynders teilte mit, dass er bereits eine entsprechende Bewerbung am Sitz dieses Gremiums der Vereinten Nationen in Genf eingereicht habe. 

Belgien kandidiert für einen Sitz im Zeitraum 2023 bis 2025. Belgiens geschäftsführender Außenminister gab dazu an, dass sich Belgien stets um die Wahrung der Menschenrechte bemüht habe. Dies zeige sich auch und gerade im Einsatz unseres Landes für die Abschaffung der Todesstrafe und gegen den Einsatz von Landminen und Streubomben weltweit.

Der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen wacht über die Einhaltung der Menschenrechte in der ganzen Welt. Er setzt sich aus 47 Mitgliedsländern zusammen, die von der UN-Vollversammlung in geheimer Wahl jeweils für drei Jahre bestimmt werden. Dieses Gremium ist die Nachfolgeorganisation der Menschenrechtskommission und arbeitet seit 2006.

Unser Land war bereits zweimal Mitglied in diesem Rat und zwar in den Zeiträumen 2009 bis 2012 sowie 2016 bis 2018. Derzeit ist Belgien übrigens eines der nicht-ständigen Mitgliedsländer im UN-Sicherheitsrat. Auch in diesem Rahmen seien die Menschenrechte eine der Prioritäten der belgischen Mitgliedschaft, so Reynders. 

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