Antwerpen: 250 Beisitzer, die Dienst schwänzten, vor Gericht geladen

Die Antwerpener Staatsanwaltschaft hat 250 Personen in der gesamten Provinz Antwerpen vorgeladen, weil sie bei den Kommunalwahlen am 14. Oktober 2018 ihre Pflicht nicht erfüllt haben. 

Bei den Personen handelt es sich um Beisitzer, die eine vorherige Mahnung ignoriert und den gütlichen Vergleich in Höhe von 250 Euro nicht bezahlt haben. "Die Antwerpener Staatsanwaltschaft will damit ein starkes Signal für die Zukunft geben und deutlich machen, dass Beisitzer, die ihre Pflicht nicht erfüllen, nicht ungestraft bleiben", klingt es.

Insgesamt wurde 717 Beisitzern ein gütlicher Vergleich angeboten: 437 im Bezirk Antwerpen, 257 in Turnhout und nur 23 in Mechelen. Unter ihnen haben respektive 158, 131 und 8 schließlich bezahlt. Es bestand auch die Möglichkeit, doch noch zu reagieren, indem man z.B. ein Attest nachreichte. In Antwerpen gelang es 110 Menschen auf diese Weise, das Bußgeld zu umgehen, in Turnhout waren es 60 und in Mechelen keine einzige Person.

Jeder, der versäumt hatte, zu antworten und auch nicht bezahlt hat, ist jetzt vor Gericht geladen worden. Dies ist der Fall bei 169 Beisitzern aus der Stadt Antwerpen, 66 aus Turnhout und 15 aus Mechelen.

Die Fälle werden am 11. März in Turnhout, am 29. April in Mechelen und am 15. und 22. Mai sowie 5. Juni in Antwerpen behandelt.

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