Dutzende Seehunde am Strand von Ostende beunruhigten die Anwohner

Bei der Polizei des Küstenbadeortes Ostende sind am Samstag die Telefone heiß gelaufen. Dutzende besorgte Menschen hatten die Polizei alarmiert, weil sich am Strand zahllose Seehunde niedergelassen hatten und sich kaum bewegten. Die Anrufer befürchteten, dass diese Seehunde erkrankt waren, doch das war nicht der Fall.

Auch am Sonntag zeigten sich wieder viele Seehunde am Strand von Ostende und den benachbarten Badeorten an der belgischen Nordseeküste. Das fällt auch den Anwohnern und den Besuchern auf. Viele von ihnen dachten, dass es sich dabei um kranke Tiere handele, die an den Strand gekommen seien und die Hilfe brauchen würden.

Doch die Polizei konnte die besorgten Anrufer beruhigen. Die Seehunde nutzten das bisher sonnige Wetter, um sich am Strand faul hinzulegen und auszuruhen, so wie es die Menschen auch tun. Auch Seehunde genießen Sonne und schönes Wetter. Zufällig tauchten jetzt viele von ihnen eben in Ostende auf.

Krank werden diese Tiere nur, wenn man ihnen dauerhaft lästig fällt, so Polizei und Tierschützer. Wer also Seehunde entdeckt, der sollte sie in Ruhe lassen und aus mindestens 20 Metern Entfernung ruhig beobachten. Woran man erkennen kann, ob ein Seehund krank sein könnte, lassen Schilder erkennen, die am Strand von Nieuwpoort angebracht wurden, wo häufiger solche Tiere zum Strand kommen (siehe unten).