Luxemburgs Meister Bob Jungels gewinnt Kuurne-Brüssel-Kuurne

Das zweite Rennen an diesem Auftaktwochenende der flämischen Radsportsaison, der Klassiker Kuurne-Brüssel-Kuurne, führte in seiner 71. Ausgabe über 201 km und über 13 Anstiege, sowie - ähnlich wie am Vortag beim Omloop - entlang einiger scharfer Kopfsteinstraßen. Auch vor diesem Start wurde dem kürzlich verstorbenen Radsportmanager Jef Braeckeveldt gedacht. 

Auch das zweite Rennen am Auftaktwochenende des flämischen Radsportfrühjahrs geht an einen Fahrer der belgischen Mannschaft Deceuninck-Quick Step). Die 71. Ausgabe von Kuurne-Brüssel-Kuurne gewann am Sonntag der Luxemburger Bob Jungels (Foto oben) im Trikot des Meisters seines Landes.

Bob Jungels gewann das Rennen eindrucksvoll nach einem Solo über gut 16 km. Auf den letzten Metern kam ihm das Peloton in einem Massensprint, bei dem Iljo Keisse heftig gestürzt war, noch ziemlich nahe.

Den Sprint um den 2. Platz entschied der Waliser Owain Doull (Sky) für sich vor den beiden Niederländern Niki Terpstra (Direct Energie) und Dylan Groenewegen (Team Jumbo-Visma), der Vorjahressieger.

Bob Jungels hatte sich rund 50 km vor dem Ziel mit einer fünfköpfigen Ausreißergruppe mit Sebastian Langeveld (NL, Education First), Davide Ballerini und Magnis Cort Nielsen (I, DK, beide Astana) und dem Belgier Oliver Naesen (AG2R-La Mondiale) abgesetzt (Foto unten).

Knapp 16 km vor der Ziellinie konnte sich der Luxemburger auch von dieser Gruppe absetzen, die nachher vom Peloton eingeholt wurde. Jungels holte sich in Kuurne seinen 19. Profisieg und hatte letztes Jahr Lüttich-Bastogne-Lüttich schon gewonnen. 

2019 Getty Images
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