Eine Woche nach dem Brand: Das Spaßbad in Kortrijk wird (teilweise) eröffnet

Eine Woche nach dem verheerenden Brand im neuen Schwimmbad von Kortrijk in Westflandern geben Betreiber und Stadtverwaltung bekannt, dass ein Teil der Anlagen am kommenden Wochenende trotzdem eröffnet werden kann. Der Rest der Anlagen werde sukzessive repariert und nach und nach eröffnet, so die Mitteilung. 

Vor einer Woche loderten auf dem Dach des neuen Schwimm- und Spaßbades von Kortrijk die Flammen, die die Rutschbahn und andere Anlagenteile völlig zerstörten (siehe nebenstehendes Video). 

Nur wenige Tage vor der Eröffnung war dieser Brand ein schwerer Schlag in der Stadt, doch schon Stunden danach - die Aufräumarbeiten waren bereits im Gange - wurden bereits Pläne geschmiedet, zumindest einen Teil des Bades so schnell wie möglich zu eröffnen.

Jetzt gaben die Verantwortlichen, die Betreibergesellschaft Lago und die Stadtverwaltung von Kortrijk, bekannt, dass am kommenden Samstag das Sportbad, ein olympiataugliches 50 m-Becken, tatsächlich eröffnet werden kann. Das bedeutet, dass zumindest die Schulen und die Schwimmclubs der Stadt dieses Becken ab Samstag nutzen dürfen. Und auch das Bistrot des Schwimmbands kann ab dann öffnen.

Die fünf verbrannten Rutschbahnen werden nach und nach eröffnet

Die fünf bei dem Brand völlig zerstörten Rutschbahnen müssen allerdings ganz neu aufgebaut werden. Gemeinsam mit dem normalen Schwimmbad, mit dem Wellenbad, mit den Kinder- und den Wellnessbecken, sollen die ersten beiden Bahnen ab Ostern nutzbar sein. Die drei anderen Rutschbahnen werden laut Sportschöffe Arne Vandendriessche (Open VLD) nach den Sommerferien in Betrieb genommen.

Die Brandursache ist allerdings noch immer unbekannt. Der Bau hat bisher rund 33 Mio. € gekostet und geplant war, dass jährlich rund 600.000 Besucher ins Spaßbad kommen sollten. Das Feuer richtete einen Millionenschaden an und wird die Anlagen wohl noch teurer werden lassen. Und auf der Einnahmenseite drohen bereits im ersten Jahr Verluste durch die Tatsache, dass die Anlagen nur nach und nach genutzt werden können. 

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