Am Sonntag und am Montag auch in Belgien wieder stürmisches Wetter

Das Königlich Belgische Wetteramt KMI meldet für die kommenden beiden Tage wieder stürmisches Wetter mit Windgeschwindigkeiten von 100 bis zu 120 km/h. Die Behörden haben einmal mehr die Wetter- und Sturmwarnstufe „Code Gelb“ für Sonntag und Montag erlassen und lokal gilt auch "Code Orange", z.B. für Ost- und Westflandern sowie für die Region Antwerpen. Das wechselhafte Wetter bleibt unseren Breitengraden übrigens auch in der kommenden Woche erhalten.

Für die kommenden beiden Tage wird wieder wechselhaftes und nasskaltes Wetter vorausgesagt und die Wetterfrösche melden Sturm mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 km/h. „Code Gelb“ gilt bei Windgeschwindigkeiten, die einen bestimmten Wert überschreiten: Windböen zwischen 80 und 100 km/h, die es schon erschweren, einen Regenschirm zu öffnen. In West- und Ostflandern sowie in der Provinz Antwerpen könnten Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 km/h erreicht werden. Deshalb gilt hier bis in die frühen Abendstunden hinein "Code Orange"

Aus diesem Grunde wurden überall im Land Parks geschlossen und es wird vor dem Betreten von Waldgebieten gewarnt. VRT-Wettermann Frank Deboosere gab an, dass sich ein Tiefdruckgebiet aus Richtung Atlantik auf uns zu bewegt, das es gelte, „im Auge zu behalten“. Das belgische Innenministerium hat einmal mehr die Notrufnummer 1722 für nicht lebensbedrohliche Probleme aktiviert. Diese Nummer kann z.B. bei Sturmschäden angewählt werden. 

Am Sonntag begann dieses stürmische Wetter gegen 9 Uhr am Morgen. Es kann bis in den späteren Nachmittag andauern.  Inzwischen wurden flandernweit Karnevalsumzüge, Sportveranstaltungen, wie Radrennen, abgesagt oder zumindest aus Sicherheitsgründen verlegt oder gekürzt. Abgesagt wurden die Umzüge in Ostende, Torhout, Boom, As, Rotem, Bilzen und Kessenich. Andernorts, in Ninove und Dendermonde z.B., wurden Sicherheitsmaßnahmen erlassen.

Gegen Mittag wurde der Wind in Flandern heftiger und bekam Sturmstärke. Feuerwehren, Zivildienst und die lokalen Behörden sind wachsam. Fast überall werden Parks und Naturschutzgebiete abgesperrt und dürfen nicht mehr betreten werden. VRT-Wetterkollege Frank schlägt vor, „das Auto besser nicht unter einen Baum parken…“ 

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