Sturm sorgt für Probleme in weiten Teilen Flanderns, ein Toter in Boom

Der Sturm, der an diesem Wochenende über Belgien hinweg zieht, sorgt in Flandern für größere Probleme. Die belgische Bahn sah sich dazu gezwungen, den Zugverkehr in den Provinzen Ost- und Westflandern, sowie Antwerpen zu unterbrechen. Heftige Windböen richten zudem lokal Schaden an. In Mol bei Antwerpen kam ein Mann ums Leben. Er wurde in seinem Wagen von einem umstürzenden Baum erschlagen.

Die belgische Bahn unterbrach am Sonntagnachmittag in Teilen Flanderns den Zugverkehr durch Probleme mit Oberleitungen und umstürzenden Bäumen. In Brügge wurde der Bahnhof zeitweise evakuiert, da man befürchtete, ein nahegelegenes Gebäude könnte einstürzen. Zeitweise war die Notrufnummer 1722 für nicht lebensbedrohliche Zwischenfälle völlig überlastet.

Fast überall in Flandern wurden die Karnevalszüge abgesagt (hier beginnt der Karneval oft erst mit dem Mardi Gras und endet am Wochenende nach Aschermittwoch) und auch Radrennen und andere Sportveranstaltungen wurden annulliert. Wo der Sturm nicht so stark wütet, gab es Vorsichtsmaßnahmen im Veranstaltungsbereich.

In fast ganz Belgien, bis hin in den Osten des Landes, wurden Parks, Friedhöfe und ganze Waldgebiete abgesperrt und es wurde dazu aufgerufen, zu Hause zu bleiben. Lokal musste die Feuerwehr Dächer sichern und herumfliegende Äste aus Stromleitungen und von Straßen entfernen. Die Wetterbehörden rechneten bis Sonntagabend mit Windgeschwindigkeiten zwischen 100 und 120 km/h und gaben die Sturmwarnstufe „Code Orange“ aus. 

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Zugausfälle und Verspätungen
Gistel

In der Brüsseler Innenstadt flogen Dachziegel umher und auch im Shoppingzentrum Docks in Laeken lösten sich Teile des Dachs aus ihrer Verankerung. Ebenfalls in Brüssel wurde eine Person leicht verletzt, die von einem umherfliegenden Sonnenschirm einer Caféterrasse getroffen wurde. In den Provinzen der Wallonie sind die Feuerwehren und der Zivilschutz ebenfalls überall gefragt. Hier sind zahlreiche Straßen wegen umgeknickten Bäumen gesperrt, vor allem in den waldreichen Gebieten.

In fast ganz Belgien, bis hin in den Osten des Landes, wurden Parks, Friedhöfe und ganze Waldgebiete abgesperrt und es wurde dazu aufgerufen, zu Hause zu bleiben. Lokal musste die Feuerwehr Dächer sichern und herumfliegende Äste aus Stromleitungen und von Straßen entfernen. Die Wetterbehörden rechneten bis Sonntagabend mit Windgeschwindigkeiten zwischen 100 und 120 km/h und gaben die Sturmwarnstufe „Code Orange“ aus.

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Gegen 16 Uhr musste die Feuerwehr von Brüssel mehrere Male ausrücken und weitere Straßen, darunter sowohl der Kleine, als auch der Große Ring, wurden zeitweise gesperrt. Das Königliche Wetteramt KMI meldete ebenfalls um 16 Uhr einige Messresultate zu Windgeschwindigkeiten: Stabroek (Antwerpen) 122 km/h, Zeebrügge 119 km/h, Beitem und Melle (Ostflandern) 108 km/h.  Gegen 17 Uhr am Sonntag meldete VRT-Wetterfrau Sabine Hagedoren: "Wir haben das Schlimmste hinter uns..." Das galt zu diesem Zeitpunkt zumindest für Flandern. 

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