Wetterämter warnen schon wieder vor stürmischen Stunden

Im Laufe des späten Dienstagnachmittags bis in die Abendstunden hinein drohen wieder stürmische Stunden, auch wenn die Windgeschwindigkeiten deutlich unter denen vom vergangenen Wochenende liegen werden. Trotzdem gibt das Königliche Wetteramt KMI ab 17 Uhr für ganz Belgien die Windwarnstufe „Code Gelb“ aus. Auch am Mittwoch soll es weiter stürmisch sein.

Am späten Nachmittag erreicht Belgien eine Niederschlagszone, die aus westlicher Richtung unser Land erreicht. Diese Regenfront geht einmal mehr mit starken Windböen einher, die zwischen 80 und 90 km/h erreichen können, teilt das KMI mit. Gegen Mitternacht verzieht sich diese Schlechtwetterfront in Richtung Deutschland.

Der Mittwoch beginnt zunächst mit Aufklarungen, später jedoch ziehen wieder Wolken auf, die heftige Regenschauern mit Gewitter und erneut starken Böen einher gehen. Aus diesem Grunde gibt das KMI „Code Gelb“ aus, eine Warnstufe, die vor dem Abrechen von Ästen von Bäumen, umherfliegenden Gegenständen oder beschädigten Dachziegeln oder Schornsteinen warnt.  

Die flämische Landesregierung prüft derzeit, ob das stürmische Wetter von vergangenen Wochenende als Katastrophe gewertet werden kann. Damit könnten entstandene Schäden über den belgischen Katastrophenfonds abgewickelt werden. Laut Ministerpräsident Geert Bourgeois (N-VA) können betroffene Gemeinden innerhalb von 30 Tagen Schäden melden.

Anhand der Angaben zu den Schadensfällen kann das Wetteramt KMI prüfen, ob dieses Sturmwetter als Katastrophe gewertet werden kann. Stürme mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 km/h gelten als Katastrophe. Am Sonntag wurde in Stabroeck in der Provinz Antwerpen eine Windgeschwindigkeit von 122 km/h gemessen. 

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