Volkswagen streicht Stellen - Audi in Brüssel nicht betroffen

Der Volkswagen-Konzern hat Meldungen bestätigt, nach denen er bei der Automarke VW rund 7.000 Arbeitsplätze streichen will, um Mittel und Freiräume für die Entwicklung von Elektroautos zu schaffen. Das bedeutet, dass die anderen zur Volkswagen-Gruppe gehörenden Marken nicht davon betroffen sind, also auch nicht der Audi-Standort in Brüssel.

Audi setzt im ehemaligen VW-Werk im Brüsseler Ortsteil Vorst (Foto) auf den Bau und die Montage von elektrischen Autos und dieser Standort ist von den Stellenstreichungen bei Volkswagen selbst nicht betroffen.

Dies bestätigten auch die Gewerkschaften im Brüsseler Audi-Werk. Dort ist man sich sicher, dass der Standort derzeit und in nächster Zukunft nichts dergleichen zu befürchten hat, den die Volkswagengruppe investiere im großem Umfang in dieses Werk.

Opfer der VW-Einsparungen sind die beiden deutschen Standorte Emden und Hannover, wo derzeit noch klassische Volkswagen-Modelle, wie z.B. der Passat gebaut werden. Auch dort sollen bald E-Autos von den Bändern rollen. Gleichzeitig will VW auch die eigene Modellpalette verkleinern und in die Automation investieren.

Trotz Sparvorhaben und der Umlage von Investitionen und Projekten verbucht die Marke Volkswagen gute Zahlen, sowohl im Bereich Umsatz, als auch bei den Gewinnen. 

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