Aleppo

Syrien-Geberkonferenz in Brüssel: Belgien stellt 24 Mio. € zur Verfügung

Die belgische Bundesregierung hat ihre Zusagen für die Hilfe für notleidende Menschen in Syrien und für Flüchtlinge aus dem Konfliktland in den benachbarten Ländern aufgestockt und stellt für humanitäre Hilfsprogramme 24,3 Mio. € zur Verfügung. Insgesamt machen die EU-Mitgliedsstaaten für die internationale Syrienhilfe rund 2 Mia. € frei.

Bundesaußenminister Didier Reynders (MR) kündigte im Rahmen der internationalen Geberkonferenz für Syrien der EU und der Vereinten Nationen in Brüssel an, dass unser Land noch in diesem Jahr 24 Mio. € für diverse dahingehende Projekte und humanitäre Organisationen freimachen wird.

Der Gesamtbetrag, den die Mitgliedsstaaten der EU zu diesem Zwecke zur Verfügung stellen beläuft sich inzwischen auf 2,1 Mia. €. Alleine Deutschland stellt 1,44 Mia. € zur Verfügung.

Mit dem bei der Geberkonferenz für Syrien eingegangenen Geld sollen Lebensmittel, medizinische Hilfe sowie Schul- und Ausbildungsprogramme für Kinder und Jugendliche in Syrien und den verschiedenen Nachbarländern finanziert werden. Das betrifft Jordanien, die Türkei, den Libanon und den Irak.

Belgien plädiert weiter für eine diplomatische und politische Lösung des Syrien-Konflikts, der im Land selbst 12 Mio. Menschen betrifft und noch einmal rund 6 Mio. Flüchtlinge.

Außenminister Reynders und Entwicklungshilfeminister Alexander De Croo (Open VLD) unterstützen die Arbeit des norwegischen Diplomaten Geir Pedersenn, der neue UN-Sonderbeauftragte für das Syrien-Problem. Er soll in Genf einen neuen Verhandlungsanlauf in die Wege leiten. 

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