Sophie Kip

Die Pegelstände in Belgien sind nicht bedrohlich hoch

Durch den starken und anhaltenden Regen der vergangenen Tage sind die Pegel einiger Wasserläufe in Belgien recht hoch angestiegen, doch nur wenige Flüsse oder Bäche sind bisher über die Ufer getreten. Leichte Überflutungen, die kleinen Schaden an Gebäuden verursachten, kamen vor allem im Osten Flanderns und in der Provinz Lüttich vor.

Im Osten des belgischen Bundeslandes Flandern meldete die Landes-Umweltgesellschaft nur leichte Überflutungen im Bereich der Flüsse Nete und Deme, doch hier wurden keine Ortschaften, bzw. Wohngebiete in Mitleidenschaft gezogen.

In Wallonien ist in erster Linie das Tal der Maas in der Provinz Lüttich betroffen. Der Wasserstand der Maas ist sehr hoch (das Foto oben zeigte die Maas in Lüttich), doch auch hier ist die Situation nicht bedrohlich, wie die Behörden melden.

Katrien Smet, die Sprecherin der Flämischen Umweltgesellschaft, sagte dazu gegenüber VRT NWS: „Wir haben nirgendwo kritische Situationen. Die Pegel sinken vielerorts wieder oder bleiben stabil. Wir gehen davon aus, dass es nicht mehr schlimmer werden kann.“

Fast überall können die Wassermassen aufgefangen werden oder auf Auen ausweichen. Die massiven Regenschauern der vergangenen Tage haben auch etwas Gutes, so die Umweltgesellschaft, denn die Grundwasserpegel, die durch die anhaltenden Trockenheitsperioden  in den vergangenen Monaten sehr tief liegen, steigen wieder an.  

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