Archivbild Didier Reynders

Mehr grenzübergreifende Zusammenarbeit zw. Deutschland und Belgien

Deutschland und Belgien wollen ihre Zusammenarbeit in den Bereichen Energie, Mobilität und Digitalisierung stärken. Das ist das Ergebnis einer deutsch-belgischen Konferenz, die an diesem Montag im Egmont-Palast in Brüssel stattfand.

„Deutschland ist der wichtigste Handelspartner Belgiens, aber mit Rang neun ist Belgien auch ein sehr wichtiger Wirtschaftspartner für Deutschland. Belgische Unternehmen sichern 39.000 Arbeitsplätze in Deutschland und die vielen deutschen Unternehmen in Belgien beschäftigen 85.000 Mitarbeiter. Darüber hinaus begeben sich viele Bürger über die Grenze, um dort zu arbeiten, Einkäufe zu tätigen oder sich zu entspannen“, heißt es in einer Erklärung des belgischen Vizepremiers sowie Außen- und Verteidigungsministers, Didier Reynders, hierzu. „Ob es sich nun um die digitale Revolution, das Mobilitätsproblem oder den Energiemarkt handelt, die Vernetzung zwischen Infrastrukturen steht immer im Vordergrund.“

Die könne nämlich dazu beitragen, die Produktivität zu steigern, die Transaktionskosten zu reduzieren, Zeitverluste zu vermeiden und den Informationsaustausch zu erleichtern, heißt es weiter. Und das wiederum führe zu einer besseren Zusammenarbeit der Märkte und damit zu mehr Wohlstand und Wachstum. Beide Länder halten deshalb in diesem Zusammenhang grenzüberschreitende Partnerschaften für besonders wichtig.

Und auch international wollen beide Länder enger zusammenarbeiten, zum Beispiel in Form ihrer Mitgliedschaft im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen in New York.

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