Fußballverband will das König Baudouin-Stadion renovieren

Der belgische Fußballverband KBVB und Golazo, der Veranstalter des Athletik-Meetings Memorial Van Damme wollen, dass das König Baudouin-Stadion in Brüssel renoviert wird. Beide geben an, politische Unterstützung von allen Parteien zu haben, doch die Finanzierung des Vorhabens, die zwischen 150 und 200 Mio. € veranschlagen soll, steht wohl noch nicht.

Man wolle ein Stadion haben, dass der „Goldenen Generation“ aus Fußball und Leichtathletik würdig ist, hieß es am Dienstag bei der Vorstellung der Pläne. Ehrengäste bei der Vorstellung waren die „Roten Teufel“ Eden Hazard und Jan Vertonghen und auch die Gebrüder Borlée, Belgiens aktuelle Sprinterasse.

Der Wille ist da, doch konkret sind die Pläne noch nicht wirklich. Es war die Rede von „Gesprächen auf hohem politischen Niveau“. Es geht bei der Renovierung des altehrwürdigen Stadions am Heisel-Komplex auch um die Integrierung des dort auch geplanten Neo-Shopping-Centers.

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Memorial Van Damme im König Baudouin-Stadion

Vorstellen können sich der KBVB und Golazo ein Stadion mit 40.000 Sitzplätzen (bisher verfügt das König Baudouin-Stadion über 50.000 Plätze). Auch in Sachen Architektur ist man sich noch nicht wirklich klar über das Projekt, doch angeblich haben sich die Initiatoren in ihren ersten Betrachtungen am BVB-Stadion in Dortmund inspirieren lassen. Hinzu kommt noch, dass das neue Stadion den UEFA-Normen für internationale Fußballspiele entsprechen muss.

Der Wunsch von KBVB und Golazo ist, dass ab 2022 erste Spiele und das Memorial Van Damme stattfinden kann. Projektname ist: „Golden Generation Stadion“. Wie es allerdings jetzt um den geplanten Stadion-Neubau „Eurostadion“ steht, ist unklar. Hier sollten eigentlich Spiele im Rahmen der Fußball-Europameisterschaft 2020 ausgetragen werden. Doch schon vor Jahren hatte der belgische Fußballverband angedeutet, dass dieser Standort nicht unbedingt die Heimstätte der Nationalmannschaft sein müsse…

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