Kind zog Listennummern für die Wahlen am 26. Mai

Am gestrigen Freitag wurden die nationalen Listennummern für die Wahlen am 26. Mai in Anwesenheit von Innenminister Pieter De Crem gezogen. Es handelte sich dabei ausschließlich um die nationalen Nummern. Die Parteien, die nicht überall in Belgien aufgestellt sind, kennen ihre Nummer Anfang April.

Auf flämischer Seite wurde die liberale Open VLD als erste gezogen und erhält die Nummer 3. Die flämische regionalistische N-VA bekam die Nummer 8, der rechtsextreme Vlaams Belang die Nummer 9, die christdemokratische CD&V Nummer 10, die linke PVDA Nummer 12, die Grünen Groen die Nummer 15 und die Sozialdemokraten von der SP.A die Nummer 16.

Was die anderen Parteien betrifft, so erhielt die belgische radikaldemokratische Partei Vivant die Nummer 1, die Grünen von Ecolo die Nummer 2, die freie Bürgerliste Pro DG, eine Regionalpartei im deutschsprachigen Belgien, die Nummer 4, die Christdemokraten von der CDH die Nummer 5 und die liberale MR die Nummer 6.

Auch die Parti Populaire (PP) ist eine belgische Partei, die sich im gesamten Land zur Wahl stellt, aber hauptsächlich im französischsprachigen Landesteil aktiv ist. Die PP hat die Nummer 7 erhalten. Die Partei Démocrate Fédéraliste Indépendant (kurz: DéFI), eine eher mitte-rechtsliberale Partei, hat die Nummer 11 bekommen, die Lijst Destexhe die Nummer 13, UF Nummer 14 und die Sozialdemokraten von der PS die Nummer 17.

Die Vergabe der Nummern ist natürlich wichtig in der Wahlkabine, hat aber auch einen hohen folkloristischen Wert. Parteivorsitzende und Sprecher versuchen stets gute Zitate zu finden, um der Bevölkerung zu erklären, warum ihre Nummer Glück bringe und zu den Gewinnern gehöre.

Werden die Letzten die Ersten sein?

Der CD&V-Chef Wouter Beke sagte, er sei mit dem Ergebnis sehr zufrieden. "10 ist so zu sehen: 10 von 10 und Eden Hazard brillierte gestern gegen Russland mit der Nummer 10.“

Der PVDA-Vorsitzende Peter Mertens wertete jede Symbolik in Nummer 12 ab. "1 Partei, 2 Sprachen", hieß es. Er stellte auch fest, dass zum ersten Mal seit mehr als 40 Jahren eine Partei ihre nationale Nummer auch im ganzen Land effektiv nutze. Schließlich sei PVDA-PTB eine nationale Partei.

Die grüne Meyrem Almaci fand 15 "ein schöne Nummer“. Sie bezieht sich auf die Umfragen. Von hier aus könne es nur noch weitergehen, sagte Almaci.

Der Vorsitzende John Crombez sah seine Partei SP.A als die letzte flämische Partei aus der Ziehung hervorgehen, die übrigens ein Kind ausführte. Die Schwesterpartei PS erhielt die allerletzte Nummer 17. "Die Letzten werden die Ersten sein“ und „es ist auch schön, dass wir in einer Kameradschaft aus der Ziehung gekommen sind“, sagte Crombez. "Als Ergebnis wäre auch diese Zahl sehr gut, etwas größer als Grün", lachte Crombez noch.

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