Die Rückkehr der Wölfe: Flandern beteiligt sich an den Folgekosten

Die flämische Landesregierung hilft mit daran, die Folgekosten für die Rückkehr der Wölfe in die Region zu tragen. Zum einen finanziert das Land einen Großteil von Schutzmaßnahmen für Viehbestände und zum anderen entschädigt Flandern Landwirte, bei denen Tiere von Wölfen gerissen wurden. Bisher halten sich diese Unkosten noch in Grenzen.

Bisher hat die flämische Landesregierung Unkosten von etwa 1.800 € für geschädigte Landwirte beglichen, bzw. Entschädigungen in dieser Höhe gezahlt, wenn z.B. Schafe gerissen wurden. Jetzt hat die Regierung beschlossen, bis zu 80 % der Kosten zu finanzieren, die Landwirten bei Investitionen zum Schutz ihres Viehbestandes gegen Wölfe aufwenden müssen.

Bedingung ist, dass diese Investitionen in Gegenden stattfinden, in denen nachweislich Wölfe leben. Das ist vornehmlich der Fall in der flämischen Provinz Limburg, wo sich die aus Deutschland eingewanderten Wölfe August und Naya niedergelassen haben.

Flandern folgt damit dem Beispiel des deutschen Bundeslandes Niedersachsen, das sich ebenfalls um die Rückkehr der Wölfe bemüht und mit Prämien und Entschädigungen entsprechenden Unternehmungen Impulse verleiht.

In Flandern können derartige Zuschüsse bereits ab Anfang April in Anspruch genommen werden. Die dem Land entstehenden Unkosten in diesem Zusammenhang halten sich in Grenzen und belaufen sich auf einen Bruchteil von dem, was die Schäden, die Wildschweine oder Bieber anrichten, an Kosten mit sich bringen. 

Weitere Nachrichten