Foto: Belga

Belgiens Königspaar huldigt in Seoul den Gefallenen des Koreakriegs

König Philippe und Königin Mathilde haben im Rahmen ihres viertägigen Staatsbesuchs in Südkorea am Dienstag die belgischen Soldaten geehrt, die zwischen 1950 und 1953 im Koreakrieg gefallen sind. Die Zeremonie fand auf dem Nationalfriedhof der koreanischen Hauptstadt statt, wo sich auch das Mahnmal für die Gefallenen dieses Krieges befindet.

3.171 belgische Soldaten hatten sich freiwillig an der Seite der USA am Kampf gegen die Kommunisten in Korea beteiligt und 101 von ihnen kamen dabei ums Leben. Zu dem belgischen Freiwilligenkontingent gehörten auch einige Soldaten aus Luxemburg. An der Zeremonie in Seoul nahm auch ein Veteran aus der damaligen Zeit teil.

Belgiens Verteidigungsminister Pieter De Crem (CD&V) sagte vor dem Mahnmal der Gefallenen aus diesem Krieg, das auch die ausländischen Kriegsteilnehmer ehrt: „Dieses Kriegerdenkmal lässt uns an die Opfer erinnern, die gemeinsam mit anderen Alliierten unter der Fahne der Vereinten Nationen den Mut hatten, nicht nur für die Erhaltung des Friedens zu kämpfen, sondern auch für unsere Werte, wie Freiheit und Demokratie.“

Genutzt hatte dieser Freiheitskrieg in Korea nur bedingt etwas. Nur Südkorea ist heute ein demokratisches Land. Nordkorea ist bis heute eine extrem kommunistische Diktatur. Korea ist und bleibt wohl auch weiter ein geteiltes Land. 

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