Bald bekommt Brüssel seine eigene Monopoly-Version

Ab September wird auch die flämische, belgische und europäische Hauptstadt Brüssel ihre eigene Version des Monopoly-Brettspiels bekommen. In dieser Version wird es möglich sein, sogar Paläste, Plätze und weltberühmte Sehenswürdigkeiten zu erwerben.  

In der Brüsseler Monopoly-Version wird nicht die Shopping-Meile Nieuwstraat, wie in Wirklichkeit, die teuerste Straße der Hauptstadt sein, sondern als teuerste Location dient der Königliche Palast. Die Marollen, das alte Arbeiterviertel am Fuße des monströsen Justizpalastes bietet hingegen günstige Preise.

Im Brüssel-Monopoly wird ermöglicht, sowohl Paläste und Plätze, als auch Sehenswürdigkeiten zu kaufen. Darunter wird auch Manneken Pis sein. Auch Bauvorhaben am Großen Markt sind möglich, wohl ein zynischer Wink in Richtung alter Zeiten, in denen die „Betonmaffia“ in der Hauptstadt noch das Sagen hatte…

Eine Location ist noch nicht festgelegt. Hier können die Brüsseler selbst entscheiden, in dem sie darüber abstimmen. Unter den vorgeschlagenen Orten schneiden offenbar bisher der Astrid Park, das ist das Stadion vom RSC Anderlecht, der Flagey-Platz in Elsene und das Horta-Museum in Sint-Gillies am besten ab.

Brüssel ist nicht die erste Stadt in Belgien, der ein Monopoly-Spiel gewidmet wird. Die Premiere fand in Mechelen statt und danach folgten Antwerpen, Gent und Brügge. Und eigentlich hat Brüssel schon ein Monopoly-Spiel. Vor zwei Jahren etwa hatte die regionale Brüsseler Nahverkehrsgesellschaft MIVB/STIB ein eigenes Monopoly-Spiel herausgebracht, dass sich mit Bussen, Bahnen und der Metro beschäftigte (Foto unten).