Absurde Fake-news aus Russland! Denn: "Belgier haben gar keinen Gasvorrat und halten sich an internationales Recht"

Russische und iranische Webseiten schreiben heute, dass unser Land einen Giftgasangriff in Syrien plane. Der Angriff würde in Zusammenarbeit mit Frankreich stattfinden und es würde Chlorgas eingesetzt. Aus belgischen Militärkreisen ist zu vernehmen, dass das eine klassische Fake-news-Kampagne sei. Das Verteidigungsministerium weist jedenfalls diese Anschuldigungen entschieden zurück.

Belgien habe weder einen Chlorgas-Vorrat, noch die Mittel, um einen solchen einzusetzen. Überdies sei Belgien nicht mehr in Syrien im Einsatz. Diese Informationen seien absurd und dumm, heißt es aus Militärkreisen. Belgien respektiere zudem internationales Recht. 

Nach Angaben eines russischen Generalmajors bereite unser Land einen Chemieangriff in Nordsyrien vor. Laut dem russischen Mediensender RT.com habe sich unser Land in dieser Sache mit Frankreich zusammengeschlossen und plane die Durchführung gemeinsam mit der Terrororganisation Al Qaeda. Beweise legt das Medium keine vor. Die Nachrichten werden von iranischen und syrischen Medien eifrig aufgegriffen. Belgien tue dies um nachher die Schuld in die Schuhe Russlands oder in die von dessen Verbündeten, dem Präsidenten Syriens, Baschar al-Assad, schieben zu können.

Es ist nicht das erste Mal, dass Belgien Opfer von russischen Falschnachrichten oder Fehlinformationen ist. Im Jahr 2016 beschuldigte Russland die belgischen F-16-Kampfflugzeuge, zivile Opfer in Syrien bombardiert zu haben. Schon bald wurde jedoch klar, dass die belgischen F-16 in der Luft waren, aber über dem benachbarten Irak.

Die Tatsache, dass Russland Belgien beschuldigt, dürfte wohl kaum überraschen. Belgien hat eine schwache Sicherheitskultur und auch eine schwache Position (was das Budget betrifft) innerhalb der NATO.

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