Erneut Fußgänger auf Zebrastreifen angefahren und verstorben

Wie erst jetzt bekannt wurde, ist am Dienstag ein 87 Jahre alter Fußgänger auf einem Fußgängerüberweg angefahren worden und seinen Verletzungen erlegen. Der Unfall ereignete sich in Kraainem in Flämisch-Brabant bei Brüssel. Dies ist der dritte Unfall seiner Art in der Brüsseler Region. Inzwischen sorgen diese Unfälle für Diskussionen und für erste Reaktionen.

Der 87-Jährige war am Dienstagabend unweit seiner Wohnung in Kraainem von einem Lieferwagen angefahren und erlag noch am gleichen Tag seinen schweren Verletzungen. 

Offenbar war der Fußgänger an einem Zebrastreifen angefahren worden. Die Ermittlungen ergaben, dass der Fahrer des Lieferwagens nicht getrunken hatte oder unter Drogeneinfluss stand.

Inzwischen sorgt dieser und zwei weitere Unfälle, bei denen Fußgänger überfahren wurden, für Schlagzeilen und für politische Diskussionen. Raserei, schlecht gesicherte Fußgängerüberwege und vieles mehr werden lauthals kritisiert.

An der Jetselaan im Brüsseler Ortsteil Koekelberg, wo am vergangenen Wochenende eine Frau auf einem Zebrastreifen angefahren wurde und ebenfalls verstarb (siehe nebenstehende Beiträge), wurden am Mittwochvormittag grüne Sicherheitspfähle angebracht, die sowohl den Zebrastreifen, als auch den Radweg an der neuralgischen Stelle kennzeichnen sollen (Foto unten).

Die regionale Brüsseler Mobilitätsbehörde gab zu verstehen, dass an dieser Stelle sehr bald schon der Zebrastreifen verbreitert werden soll und es sei auch geplant, den Bürgersteig breiter zu gestalten. Dabei werden allerdings Parkplätze wegfallen.