Rund 16.000 Hobby-Radfahrer absolvierten "ihre" Flandernrundfahrt

Am Tag vor der Flandernrundfahrt der Radprofis war der Parcours dieses wichtigsten Radrennens in unseren Breitengraden traditionell wieder für die Radsporttouristen geöffnet. Rund 16.000 von ihnen aus dem In- und Ausland profitierten davon. Inzwischen nehmen daran sogar mehr Ausländer teil, als Belgier…

Dieses Jahr nahmen laut Organisation etwa 16.000 Radsport-Touristen an der Flandernrundfahrt für Jedermann teil. Fahrerinnen und Fahrer aus 63 Ländern hatten sich dazu angemeldet, doch nur etwa 42 % davon waren Belgier.

Die größte Gruppe bildeten wieder die Niederländer, von denen sich rund 2.800 Fahrer angemeldet hatten, gefolgt von 1.800 Briten und 1.300 Franzosen. Aus den USA kamen genau 184 Hobbyradler und auch 68 Australier und 23 Neuseeländer machten sich hier auf den Weg. Aus Südafrika reiste eine 20-köpfige Delegation an. Einzelne Fahrer kamen aus Hongkong, Taiwan, Niger, Nepal, Mozambique, Indien und von den Bermuda-Inseln, um an diesem spektakulären Rennen für Amateure teilzunehmen.

Der gesamte Flandernrundfahrt-Tag für Amateure verlief weitgehend ohne Probleme, abgesehen von einem Fahrer, der an der Mauer von Geraardsbergen kollabierte und reanimiert werden musste. Er sein inzwischen operiert worden und auf dem Weg der Besserung, so die Veranstalter, die ebenfalls mitteilten, dass sich dessen Ehefrau für die schnelle Rettung durch die Hilfsdienste vor Ort bedankte. 

Nicolas Maeterlinck

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