Foto: Andreas Kockartz

Bruegel im Brüsseler Zentralbahnhof? Originelle PR-Aktion für die „Flämischen Meister“

Wer in diesen Tagen mit dem Zug nach Brüssel fährt, ob beruflich oder privat, der kann, wenn er denn aufmerksam ist, im Zentralbahnhof der belgischen Hauptstadt Bilder von Personen entdecken, die direkt Gemälden von Pieter Bruegel entstammen könnten. Das ist in der Tat auch so und diese Bilder haben einen bestimmten Zweck. Sie sollen auf die „Flämischen Meister“ hinweisen, bzw. auf eine ganze Reihe von Events zu den flämischen Malerfürsten, mit denen Flandern für sich selbst wird.

Das belgische Bundesland Flandern wirbt in letzter Zeit intensiv mit kulturellen Themen, speziell mit den „Flämischen Meistern“ für sich und seinen Tourismus. Im Zentrum dieser PR-Aktionen stehen derzeit die vielen Events rund um Rubens, Bruegel und van Eyck in Flandern und Brüssel.

Flandern will erreichen, dass Reisende und Urlauber aus der ganzen Welt Flandern auf die Liste ihrer Reiseziele setzen. Speziell sollen die ausländischen, aber auch Kunst- und Kulturtouristen aus dem eigenen Land, Städte wie Antwerpen, Brüssel, Brügge, Gent, Löwen (Leuven) und Mechelen besuchen.

Jede Bruegel-Abbildung im Brüsseler Zentralbahnhof ist mit einem QR-Code versehen, über den man per Smartphone direkt auf die entsprechende Webseite der „Flämischen Meister“ geleitet wird. Machen Sie’s man einfach. Es lohnt sich und ein Besuch von Museen und Veranstaltungen rund um Flanderns Malerfürsten lohnt sich allemal. 

Foto: Andreas Kockartz
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