13. Klimadonnerstag: In Brüssel demonstrieren Uni-Rektoren und Großeltern

Auch an diesem Donnerstag finden in Belgien wieder Klimamärsche statt und in vielen Städten zogen wieder Gruppen von besorgten Schülern, Studenten und anderen Bürgern unseres Landes los, um die Politik dazu zu bringen, sich mehr um den Klimaschutz zu kümmern. In Brüssel machten sich rund 1.000 Teilnehmer auf den Weg. Dieses Mal führten die Rektoren einiger belgischer Universitäten den Demonstrationszug an, in dem auffallend viele Großeltern zu finden waren.

Mit rund 1.100 Teilnehmern war der 13. Klimamarsch in Folge in Brüssel zahlenmäßig deutlich kleiner, als in den vergangenen Woche, doch trotz Osterferien in den Schulen gehen die Demonstrationen weiter.

Dieses Mal führen die Rektoren verschiedener Universitäten in Belgien den Klimamarsch an. Darunter waren der Rektor der UGent (Gent), Rik Van de Walle, die Rektorin der VUB (Brüssel), Caroline Pauwels, der Rektor der UCL (Brüssel), Vincent Blondel, der Rektor der Université Saint-Louis (Brüssel), Pierre Jadoul, und die Rektorin der Université de Namur (Namür), Naji Habra. 

Mit den Resultaten von wissenschaftlichen Studien muss innerhalb der Debatten Rechnung getragen werden. Sie müssen die Politik nicht führen, sollten sie aber füttern.“

UGent-Rektor Rik Van de Walle

Der Rektor der Genter Uni, Rik Van de Walle, hofft, dass sich die Politik auf die Diskussionen konkret einlässt: „Mit den Resultaten von wissenschaftlichen Studien muss innerhalb der Debatten Rechnung getragen werden. Sie müssen die Politik nicht führen, sollten sie aber füttern. Die Jugendlichen haben speziell darum gebeten, dass wir dabei sind, um dies zu unterstreichen. Als Rektor bin ich hier, um die Wissenschaft zu vertreten. Besonders in dieser Woche in den Ferien ist es wichtig, sie zu unterstützen und Nachdruck darauf zu legen, dass sie mit ihren Aktionen weitermachen.“  

Beim Brüsseler Klimamarsch sind auch auffallend viele Vertreter der Bewegung „Großeltern für das Klima“, die in dieser Woche Fotos ihrer Enkelkinder zeigen. Damit wollen sie daran erinnern, dass die Zukunft der Kinder und Jugendlichen auf dem Spiel steht und das politischer Mut vonnöten ist, um diese Zukunft zu sichern.