Wie sieht der Mietmarkt in Flandern aus?

Im vergangenen Jahr betrafen mehr als 70 Prozent der flämischen Privatvermietungs-Verträge Wohnungen oder Studios. Das geht aus dem neuen Mietbarometer des Berufsverbandes CIB hervor.  Häuser sind viel weniger beliebt, weil die Miete in der Regel höher ist: Für ein Einfamilienhaus bezahlte ein Mieter 2018 durchschnittlich 946 Euro, für eine Wohnung 700 Euro im Monat.

Die Analyse des CIB zeigt auch, wie stark die Mieten in Flandern variieren. Von den 13 flämischen Zentrumsstädten ist die Durchschnittsmiete von 872 Euro die höchste in Antwerpen. Es folgen Löwen (811 EUR), Mechelen (772 EUR) und Gent (762 EUR). Die Wohnungsmieten in den anderen Zentrumsstädten liegen unter dem flämischen Durchschnitt von 700 Euro.

Die fünf teuersten Gemeinden Flanderns werden von Wezembeek-Oppem, Knokke-Heist und Kraainem angeführt, mit Durchschnittsmieten für eine Wohnung von über 1.000 Euro pro Monat. Hier sind die Immobilien übrigens schon seit Jahren sehr teuer. Für die niedrigste Miete muss man schon in Menen wohnen (525 Euro).

Die Provinz Flämisch-Brabant ist die mit Abstand teuerste Provinz (780 Euro). Der Unterschied zur Provinz Antwerpen (747 Euro) ist relativ gering. Westflandern ist die billigste Provinz (654 Euro), weiß die Zeitung De Tijd an diesem Samstag zu berichten.

1 x im Jahr: Mietbarometer für die Transparenz!

Appartements gemietet werden vor allem in Gent. Doch auch in Antwerpen werden gerne Wohnungen gemietet. In einem Teil der Innenstadt dort und in einigen Bezirken entfallen mehr als 90 Prozent aller privaten Mietverträge auf Wohnungen.

Das CIB-Mietbarometer erscheint übrigens nun mindestens einmal im Jahr, so dass die Entwicklung der Mieten deutlich wird.

Weitere Nachrichten