Vorjahressieger Julian Alaphilippe gewinnt wieder den Wallonischen Pfeil

Die Saison der klassischen Frühjahrsrennen ist fast zu Ende, doch mit dem Wallonischen Pfeil an diesem Mittwoch und Lüttich-Bastogne-Lüttich am kommenden Sonntag gibt es noch einen krönenden Abschluss. Der Wallonische Pfeil startete am späten Vormittag in Ans bei Lüttich, um nach 195,5 km und 11 Anstiegen oben an der „Mauer von Huy“ in der gleichnamigen Stadt in der Provinz Lüttich anzukommen. 

Der Pole Thomasz Marczynski vom belgischen Lotto-Team hatte die letzten Kilometer mit einer Solofahrt geprägt, wurde aber von dem Slowenen Matej Mohoric von Bahrein-Merida eingeholt. Doch auf den letzten 10 Kilometern wurden die beiden vom Peloton geschluckt. Dann ging es gemeinsam in Richtung des vorletzten Anstiegs, die Côte de Cherave in Huy. Hier trennte sich ein bisschen die Spreu vom Weizen und die Entscheidung musste beim letzten und finalen Erklimmen der „Mauer von Huy“ fallen.

In hohem Tempo wurde auf die Mauer zugefahren und das Ganze wurde vom belgischen Team De Ceuninck-Quick Step angeführt. Die Mannschaft von Vorjahressieger Julian Alaphilippe wollte nichts dem Zufall überlassen. Doch auch Bora-Hansgrohe aus Deutschland wollte ein Wörtchen mitreden.

Auf den letzten anderthalb Kilometern auf der „Mauer“ dezimierte sich das Fahrerfeld zusehends und nur „die Besten“ legten an Tempo zu. Der Beste der Besten war allerdings der Franzose Julian Alaphilippe, der im Zweikampf mit dem Dänen Jakob Fuglsang (Astana) der Stärkere war.

Damit sorgte der Franzose für den 15. Sieg bei einem Eintagesrennen in der klassischen Frühjahrssaison der Radprofis. Bester Belgier wurde Björg Lambrechts von Lotto-Soudal auf Rang 4, vor dem Italiener Diego Ulissi (UAE-Team Emirates). Der Deutsche Maximilien Schachmann von Bora Hansgrohe wurde 5.  

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