Auffallende PR-Kampagne: Chinesische Influencer sollen Belgien promoten

Derzeit bereisen 12 sogenannte „Influencer“ aus China unser Land. Diese haben den Auftrag, ihre siebentägige Reise durch Belgien über ihre Facebook- oder Twitteraccounts zu bewerben. Diese jungen Leute sind in ihrer Heimat im Internet „weltbekannt“ und haben Millionen Follower. Die Reise der chinesischen „Influencer“ wird von den belgischen Tourismusbehörden finanziert.

Der Besuch der 12 chinesischen „Influencer“ ist eine gemeinsame PR-Aktion des belgisch-chinesischen Unternehmens „Atlas International Culture“, der Länder und Regionen in Belgien, der Stadt Antwerpen und der PR-Kampagne „Belgien. Anders phänomenal“ der belgischen Bundesregierung.

Die Ziele sind recht klassisch gehalten: Die Hafen- und Diamantenmetropole Antwerpen, die Formel 1-Rennstrecke von Spa-Francorchamps (Foto oben), Städte wie Durbuy, Charleroi, Namür und auch Luxemburg sowie natürlich Brüssel und die belgische Modeszene (Foto unten). Dabei wird ein Schokoladen-Atelier besucht und es gibt ein Privatdinner im Atomium. Frittenbuden gehören ebenso zum Programm, wie Museumsbesuche, z.B. im Brüsseler Comic-Museum und ähnliches.

Während ihrer gesamten Reise posten die „Influencer“ Fotos, Videos und Kurzberichte über die Mikroblog-Webseite Weibo oder über das chinesische soziale Netzwerk WeChat mit jeweils Milliarden Nutzern. 

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