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Eurostat: Arbeitsgrad in Belgien noch weit von den Zielvorgaben entfernt

Der Arbeitsgrad in Belgien mag im vergangenen Jahr leicht angestiegen sein, doch zufriedenstellend ist dies noch nicht. Nach Berechnungen von Eurostat, dem Statistikamt der Europäischen Union, sind die aktuellen Werte hierzulande noch weit von den Zielvorgaben für 2020 entfernt.

Der Arbeitsgrad ist der Anteil der Bevölkerung, der innerhalb der Altersgruppe der 20 bis 64 Jahre alten Personen einer berufsaktiven Tätigkeit folgt, sprich, der einen Arbeitsplatz hat. Letztes Jahr stieg dieser Wert in Belgien auf 69,7 %. 2017 lag dieser Wert bei 68,5 %.

Eurostat sieht eine Verbesserung dieses Wertes für Belgien, doch noch immer gehört unser Land in dieser Hinsicht zu den Schlusslichtern innerhalb der EU. Und die eigene Vorgabe, den Arbeitsgrad bis 2020 auf 73,2 % zu steigern, droht Belgien zu verfehlen, wie das EU-Statistikamt befürchtet.

Dieser Wert ist übrigens zufällig genau der europäische Durchschnittswert, den Eurostat für 2018 ermittelte. Besonderer Schwachpunkt für Belgien ist, dass die Gruppe der über 55 Jahre alten Einwohner unseres Landes nur etwa zur Hälfte einer beruflichen Tätigkeit folgt. Insgesamt sind innerhalb der Union nur noch vier Länder noch schlechter in dieser Hinsicht: Griechenland, Italien, Kroatien und Spanien.