Caro De Brouwer

Eine junge Flamin hilft mit, die Färöer-Inseln zu putzen

An diesem Wochenende sind die zu Dänemark gehörenden Färöer-Inseln geschlossen. Touristen dürfen die Inseln demnach nicht betreten. Der Grund? Frühjahrsputz! Zugelassen sind nur rund 100 Freiwillige aus ganz Europa, die dabei helfen, die Inseln zu säubern. Darunter ist auch die junge Flamin Caro De Brouwer (Foto), die VRT NWS mit ihren eigenen Fotos (siehe unten) über ihre Arbeit dort informierte.

Vor etwa zwei Jahren hatte Caro De Brouwer die Färöer-Inseln zum ersten Mal besucht. Damals reiste sie als Touristin dorthin, wo jährlich rund 100.000 Besucher die Attraktionen dieser dänischen Region bewundern: Schafherden, Unterwassergrotten, spektakuläre Felsen und riesige natürliche Wellenbrecher. 

Caro De Brouwer

Caro war von den Färöer-Inseln derart begeistert, dass sie bisher den Kontakt dahin nicht mehr abgebrochen hat, wie sie am Sonntagmorgen gegenüber dem VRT-Sender Radio 1 erklärte: „Deshalb hat mich das dortige Tourismusamt kontaktiert. Sie suchten nach Ehrenamtlichen, die dabei helfen sollten, die Inseln zu säubern.“ 

Caro De Brouwer

Die junge Flamin und rund 100 weitere Freiwillige aus ganz Europa arbeiten auf den Färöer-Inseln nur für gratis Kost und Logis. Und für das Abenteuer und dies aus Idealismus. Nicht zuletzt, so Caro, habe man jetzt auch einmal die Möglichkeit, alleine über die Inseln zu wandern: „Das ist eine ganz besondere und sehr angenehme Erfahrung.“ 

Caro De Brouwer

Die Freiwilligen haben zunächst den Müll weggeräumt, den die vielen Wanderer dort zurücklassen. Zudem wurden neue Abfalleimer installiert und die Beschilderungen der Wege wurden erneuert: „So wissen die Touristen, was sie hier dürfen und was nicht…“ Die Färöer-Inseln sind mit ihren 50.000 Einwohnern und trotz jährlich rund 100.000 Besuchern ein sehr sensibles Gebiet, das zu den am besten geschützten Regionen der Welt gehört. Und doch lassen immer wieder Gäste ihren Abfall dort zurück.  

Caro De Brouwer
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